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Kindsköpfchen :)

Bei mir geht´s grade HART auf die 18 zu .... Jeder normale Mensch würde sich jetzt vielleicht erstmal die Frage stellen, ob einem das Angst machen muss aber ich wäre nicht ich wenn mir mein Hirn nicht schon ein dickes "JA !" vor die Stirn geknallt hätte. Erwachsen sein hat für mich nicht zwingend etwas mit dem Alter zutun. Nur weil ich bald 18 bin heißt es nicht, dass meine Mutter mir zum Geburtstag gepackte Koffer schenkt und ich sofort auf eigenen Füßen stehen muss und für mich selbst sorgen muss. Erwachsen bin ich, wenn ich die Entscheidungen die ich treffe genau abwägen und überdenken muss, wenn ich Überweisungsscheine und später auch Formulare und Steuererklärungen und was weiß ich nicht alles unterschreiben muss. Erwachsen bin ich, wenn ich mich mit meinen Lehrern unterhalte oder wenn ich mich auf Prüfungen vorbereite. Wenn ich Vorbild sein muss oder es grad keiner in meinem Umfeld ist, es aber einer sein muss. Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich im Kopf noch ein kleines Kind bin und wohl auch noch lange bleiben werde, was ja auch nicht zwingend schlimm ist, aber wie soll ich es auf die Kette bekommen wenigstens in den "wichtigen Dingen" erwachsen zu sein ? In der Schule haben wir weder etwas über Versicherungen, noch über Steuererklärungen, noch über coole Haushalts-Life-Hacks gelernt, die mir den Einstieg ins Leben erleichtern. Woher soll ich wissen, was alles auf mich zukommt nur weil ich auf dem Papier erwachsen bin ? Wieso macht sich der Abwasch nicht (wie jetzt noch :D) von alleine ? Wer erinnert mich an die kleinen Dinge, die ich einfach verschusseln würde ? Uff, für mich ist erwachsen werden ein schwieriges Thema, bei dem ich gedanklich auch nicht wirklich weiterkomme. Klar werde ich mich dran gewöhnen mal woanders zu wohnen, auf mich selbst zu achten und den ganzen "Erwachsenenkram" zu erledigen, aber was ist das eigentlich ? :D Und damit wäre mein Gedankenkreis auch schon wieder in der Anfangsphase: Würde meine Mutter jetzt ganz spontan in den Urlaub fahren würde ich schon über die Runden kommen. Es gibt ja Fertigpizza und Nudeln. Aber was mach ich später bitte ?! Meine Ma ist vom Beruf Köchin und hat eine große Leidenschaft für Essen und Ernährung aber egal was sie mir für Rezepte gibt und wie sehr sie sich bemüht mir das Kochen näher zu bringen: Irgendwas flutscht immer nicht ganz so wie es sollte und dann kann man es am Ende zwar Essen, aber nicht genießen. Klar, mit der Routine kommts aber ich merke selbst, dass sich, wenn ich länger alleine bin und schonmal daran denke, dass Essenszeit ist, mein fehlendes Talent auf eine Stufe mit meiner fehlenden Motivation stellt. Pizza oder was vorgekochtes von Mama ist einfacher als sich mal hinzustellen und mit gesunden Zutaten ausgefallenes zu kreieren. (Und das sagt eine die genötigt wird auf ihre Ernährung zu achten :P) Ich bin eben nur selbstständig wenn es mal drauf ankommt. Sobald mir jemand helfen kann oder mir Aufgaben abnehmen kann finde ich den bequemen Weg weitaus besser .... und das ist jetzt mein Nachteil. Ich hasse es, Dinge alleine zu erledigen und ich steh auch nicht auf Sturmfrei und kann zwar alleine bleiben, bin aber lieber gesellig mit anderen Menschen zuhause. Ob diese Menschen meine Familie oder meine Freunde sind spielt dabei keine Rolle. Mein Zimmer ist nur aufgeräumt, wenn ich mal nen Putztick bzw. eine Ordentlichkeitsphase habe, oder tagelang dazu genötigt werde. Die Volkskrankheit "Prokrastination" könnte von mir erfunden sein und "mal ausm Arsch kommen" wenn es andere erwarten, weil es nötig ist, ich aber absolut kein Bock habe ist eine Meisterleistung von mir. Neben den ganzen Dingen die im Haushalt anfallen werden gäbe es da das "Problem" mit der Entscheidungsschwierigkeit: Es gibt sehr viele Dinge die ich mag und kann, aber einen Plan für einen Job auf Lebenszeit habe ich nicht. Früher wollte ich unbedingt Tierärztin werden, um kranken und verletzten Tieren zu helfen und etwas gutes zutun. Das wurde abrupt beendet als mir bewusst wurde, dass es auch Tiere gibt, denen man nicht mehr helfen kann. Solche, die dann eingeschläftert werden müssten um ihnen Leid zu ersparen. Dieser Gedanke war für mich so grausam und offenbarte mir, dass ich mit solchen Konsequenzen nicht klar kommen würde. Mein nächster Plan war Tierpsychologie. Zum einen komme ich sehr gut mit Tieren klar und hatte schon immer einen besonderen Draht zu den wuscheligen Begleitern, zum Anderen war ich schon immer sehr interessiert in der Psychologie. Psychologin zu werden war schon ein cooler Gedanke, aber die Ticks und Macken von beispielsweise Menschen mit Zwangsneurosen annehmen ? Nope, mit Menschen also nichts für mich ! Die Tierpsychologie bleibt aber weiterhin eine Option. Das hatte sich vor 2 oder 3 Jahren aber hinten angestellt. Nicht weil ich das Interesse verloren habe oder negative Punkte an dem Job gefunden habe, nein. Der einzige Grund dafür war YouTube ! Ich habe eine so brennende Leidenschaft für Film und Fotografie entwickelt und bin dann, clever wie ich war, auf YouTube gestoßen und seit dem quasi Abhängig von dem Content meiner Lieblingsyoutuber :D YouTube hat mir schon einmal geholfen und sich austoben, auslassen UND filmen ist mal ganz primitiv gesagt: oberaffengeil. Mein neuer Berufszweig war nicht YouTuber werden, weil ich, wenn ich den Videos hochladen würde, es nicht des Erfolges wegen tun würde sondern um mich zu erfüllen, SONDERN Regisseurin. Es hat mir extrem Spaß gemacht eigene kleine Videos und Kurzfilme zu drehen und zu schneiden und ich habe eine kleine Rumkommandierart und übernehme, wenn ich in meinem Element bin, gerne die Leitposition. Außerdem bekomme ich wenn ich Texte lese oder bestimmte Lieder höre gerne mal komplette, bildliche Vorstellungen. Man kann einen Text auf so viele Arten interpretieren und darstellen, dass man da als kleine Michi auf kreativen Hochtouren laufen könnte, wenn man denn Regisseurin werden würde :D Das ebbte aber ein bisschen ab als ich mit meinem Freund zusammen war und dadurch YouTube hinten anstellte. Ab da begann dann die Phase: ÖH, WAS SOLL ICH NUR SPÄTER TUN ?! Keiner dieser Jobs schien mir auf die schnelle perfekt zu sein und ein weiteres Fragezeichen auf der "Erwachsen-sein"-Liste entstand. Kurzzeitig habe ich mir sogar überlegt Polizistin zu werden und mich dann in die Reiterstaffel weiter zu bewerben, aber ich bin leider zu klein :D (KEIN SCHERZ ! :D) Ahhhh Erwachsen sein verwirrt mich. Klar werde ich es schon alles irgendwie auf die Ketten bekommen und irgendwann meine eigene Familie gründen, aber da ist dieses Aber. Alleine wohnen ? Unvorstellbar ! Wer hilft mir denn wenn ich mal krank bin oder nicht alleine sein will ? Es ist dann keiner da der irgendwas für mich aufräumt oder erledigt .... Bequemer, fauler Lifestyle ? Fehlanzeige ! Was nachm Abi ? Gute Frage ! Wahrscheinlich werde ich auf ewig ein kleines Mädchen bleiben, dass über die Zahl 69 lacht, die Welt durch naive Augen sieht, viele Termine verpatzt, in den Tag lebt, von anderen mal in den Arsch getreten werden muss um selbst hochzukommen, sich die Steuererklärung von anderen machen lässt, nicht mal nen Schnitzel lecker gekocht bekommt und wahrscheinlich werde ich mich auch noch mit 30 oder 40 fragen was es eigentlich heißt, erwachsen zu sein.
31.1.15 20:06
 
Letzte Einträge: Yohoho und ne Buddel voller Rum ! :)


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